Humanoid oder Greifarm
Für meine Shows als Digital-Magier stelle ich mir aktuell genau diese Frage. Bei Events arbeite ich bereits mit einem abstrakten Roboter in Form eines Greifarms. Parallel dazu entwickle ich eine zweite Variante desselben Entertainment-Gedankens, diesmal mit einem humanoiden Roboter. Zwei völlig unterschiedliche Ansätze, die sich besonders für Veranstaltungen eignen, die mehr wollen als reine Unterhaltung. Es geht um zwei verschiedene Formen der Interaktion zwischen Mensch und Maschine.
Mit welchem Roboter würden Sie in Zukunft lieber zu tun haben?
Diese Frage begleitet mich seit vielen Jahren. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch in Gesprächen mit Unternehmen. Denn je leistungsfähiger Roboter werden, desto relevanter wird die Frage, welche Rolle sie künftig in unserem Alltag und in der Arbeitswelt spielen sollen. Humanoide Roboter erleben derzeit einen enormen Aufschwung. Beispiele wie der Optimus von Tesla, Atlas von Boston Dynamics, Figure, Unitree oder NEO zeigen, wie stark die Entwicklung voranschreitet. Die Idee dahinter ist nachvollziehbar: Wenn unsere Welt für Menschen gebaut ist, warum sollten Maschinen nicht ebenfalls menschenähnlich gestaltet sein?
Genau an diesem Punkt setzt mein Programm an. Der humanoide Roboter wird zur Projektionsfläche für Erwartungen, Hoffnungen und auch Irritationen. Der Greifarm dagegen steht für einen funktionalen Ansatz, bei dem die Aufgabe die Form bestimmt. Beide Konzepte eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf dieselbe Frage: Wie wollen wir künftig mit Maschinen zusammenarbeiten?
Gerade bei Firmenveranstaltungen führt dieser Kontrast zu spannenden Diskussionen. Es geht um Arbeitswelten, Verantwortung und die sinnvolle Verteilung von Aufgaben zwischen Mensch und Maschine. Maschinen können Präzision, Wiederholung und Belastung übernehmen. Menschen bringen Urteilskraft, Kreativität und soziale Intelligenz ein. Auf der Bühne wird diese Beziehung sichtbar und erlebbar.
Parallel dazu entsteht derzeit eine humanoide Variante
Die Entwicklung der humanoiden Variante läuft deshalb nicht als Ersatz, sondern bewusst als Gegenpol zu meiner bestehenden Roboter-Show. Beide Acts gehören für mich zusammen: der humanoide Roboter als menschenähnliches Gegenüber, der Greifarm als nüchternes Werkzeug. Für Veranstalter entsteht daraus ein Format, das nicht nur unterhält, sondern Denkanstöße liefert.
Sie können mein „Robotainment“ für Ihre Veranstaltung buchen. Hier gibt es weitere Infos zu meiner aktuellen Roboter-Show.
