Metaversum
Willkommen im Metaversum, dem angeblichen Arbeitsplatz der Zukunft. Hier soll ich sein können, wer ich will und mich an jeden beliebigen Ort versetzen, ohne die Realität zu verlassen. So klingt jedenfalls das Versprechen, das ich als Digital-Entertainer und iPad-Magier in meinem Show-Vortrag über das Metaversum aufgreife. Eine neue Evolutionsstufe des Internets, die uns nicht nur Informationen liefert, sondern uns mitten hineinzieht. Doch wenn Sie mich fragen, bleibe ich skeptisch. Als Ort für virtuelle oder erweiterte Arbeitsszenarien mag es seinen Reiz haben, wie ich bei Events, Tagungen und anderen Firmenveranstaltungen regelmäßig demonstriere. Doch für mich wirkt der Begriff Metaversum mehr wie ein Marketing-Konstrukt, das vor allem jene begeistert, die ohnehin Freude an Gaming-Welten haben. Und doch halte ich es für wichtig, die Idee ernst zu nehmen, denn wenn sich die einzelnen Technologien tatsächlich verbinden, könnte daraus ein Raum entstehen, der unsere Art zu arbeiten und zu lernen nachhaltig verändert.
Zwischen Vision und Wirklichkeit
Nach offizieller Lesart meint Metaversum kein einzelnes Produkt, sondern ein Netzwerk aus persistenten, synchron erlebbaren 3D-Welten, die in Echtzeit gerendert werden. Nutzer bewegen sich mit einem starken Präsenzgefühl durch diese Räume, ihre Identität, ihre Kontakte, ihre Gegenstände und ihr Besitz sollen nahtlos mitwandern. Entscheidend sind dabei Interoperabilität und Kontinuität, also die Fähigkeit, Daten wie Avatare, Rechte oder Zahlungen zwischen verschiedenen Umgebungen mitzunehmen. Diese Definition, wie sie unter anderem von Vordenkern der Branche skizziert wurde, betont ein massiv skaliertes System, das nicht einem Anbieter gehört, sondern über offene Schnittstellen verbunden ist. In der Praxis bedeutet das viele zusammenwirkende Technologien – von XR-Headsets über Game-Engines wie Unity oder Unreal bis hin zu Cloud-Computing und 5G-Netzen.
Seriöse Analysen beschreiben das Metaverse als Weiterentwicklung des heutigen Internets, in das man eintaucht statt es nur anzusehen, verweisen aber zugleich darauf, dass ein vollständiges, geräteunabhängiges, offenes System noch nicht existiert. Entsprechend entstehen neben sozialen und spielerischen Orten vor allem industrielle Anwendungsfelder, etwa digitale Zwillinge von Fabriken und Städten, Training in simulierten Umgebungen oder kollaborative Design-Workflows. Wer hier als Unternehmen Verantwortung übernehmen will, muss Datenschutz, Sicherheit, Moderation und Inklusion von Anfang an mitdenken, denn je immersiver die Technik, desto direkter ist der Kontakt mit unseren Sinnen – ein Gedanke, den ich in meinem Vortrag über das Metaversum besonders hervorhebe. Darin läge meiner Meinung nach die eigentliche Magie.
Wie ich das Thema Metaverse in meiner Digital-Show greifbar mache
Ohne Künstliche Intelligenz bliebe das Metaversum nur eine leere Kulisse. Erst durch KI können Avatare glaubwürdig wirken, Sprachen in Echtzeit übersetzt oder ganze Umgebungen an individuelle Bedürfnisse angepasst werden. Die gemeinsamen Standards werden entscheiden, ob aus Insellösungen ein Ökosystem wird. Gleichzeitig mahnen Analysten zur Nüchternheit. Der Hype verspricht viel, die Umsetzung hinkt hinterher. Für Unternehmen lohnt es sich, mit klaren Piloten zu starten, die eine reale Verbesserung bringen – etwa Schulungen, die in riskanten Situationen gefahrlos trainieren oder verteilte Teams, die an einem gemeinsamen Prototyp arbeiten. Das ist weniger glamourös als die große Vision, aber sie schützt vor Enttäuschungen und schafft Erfahrungswissen.
Aus genau diesem Grund wollte ich das Thema Metaverse dennoch auf die Bühne holen. Hinter ihr hängen heute oft riesige LED-Wände. Ich nutze sie, um ein vorbereitetes Video-Fenster in eine scheinbar grenzenlose Welt zu öffnen. Ich setze mir ein Headset auf und trete angeblich in das Metaversum ein – ein Moment, der in meinem Vortrag regelmäßig für Staunen sorgt. Das Publikum sieht alles im Großformat. Ein aufwändig produzierter Film nimmt Fahrt auf, voller kleiner Gags, aber auch mit ernst gemeinten Erklärungen. Mein Auftrag ist, über Gedankenlesen im virtuellen Berlin jenen Ort zu finden, an den ein Zuschauer denkt. Ich bleibe physisch auf der Bühne, doch im Bild navigiere ich durch Straßen, Plätze und Dächer, während sich Kollegen aus anderen Zeitzonen zuschalten, mal naturgetreu, mal als Avatar-Figur. Wir sprechen miteinander, wir bewegen uns und tun so, als würden wir gemeinsam an der Aufgabe arbeiten. Am Ende stehe ich exakt an dem Ort, an den gedacht wurde. Verblüffung, Applaus und ein paar Einsichten reicher über eine Technologie-Vision.
Nur was zwischen Menschen Bedeutung hat, verdient es, zur nächsten Stufe des Internets zu werden – und genau darum geht es in meinem Vortrag über das Metaversum, den Sie als Teil meiner Show als iPad-Zauberer für Ihre Veranstaltung buchen können. Hier finden Sie weitere Informationen zum gesamten Programm.


Ausschnitte aus dem Videoeinspieler, der während meines Show-Vortrags hinter mir auf einer Leinwand gezeigt wird und auf unterhaltsame und magische Weise die Grundidee des Metaverse erklärt.